Kurse
und Kulturveranstaltungen
Weitere Aktivitäten
Neuer Anfang im "Zentrum am Bügel"
Einige Aktivitäten der
vergangenen zehn Jahre
Wir arbeiten seit über fünfundzwanzig
Jahren für :
- besseres Verstehen zwischen
Deutschen und Indern
- bessere Information über den indischen
Subkontinent
- gegenseitigen Austausch zwischen Indien und Deutschland
Indien - ein Traum voller Exotik oder
eine
Horrorvision von abgemagerten
Menschen, Pest und Gewalt? Dem wirklichen Indien wird keines dieser
Bilder
gerecht. Für Tausende von Indern, die in Frankfurt und
Umgebung
leben, ist die
immer wiederkehrende Konfrontation mit unrealistischen und verzerrten
Vorstellungen von ihrem Herkunftsland eine schmerzliche Erfahrung.
Gelegenheit
zur Begegnung mit Kultur und Geschichte des indischen Subkontinents zu
geben und
so zum besseren Verständnis zwischen Deutschen und Indern
beizutragen - das war der Grundgedanke, der vor zehn Jahren Pate bei
der Gründung des Indischen Kulturinstituts stand.
Initiator war Dr. Indu Prakash Pandey. Er unterrichtete damals
Hindi an der
Universität Frankfurt und war seit langem aktiv in der IAF -
Verband
binationaler Familien und Partnerschaften. Mit Unterstützung
der IAF,
insbesondere ihrer damaligen Bundesgeschäftsführerin
Rosi Wolf-Almanasreh,
wurde im Herbst 1985 das Indische Kulturinstitut aus der Taufe gehoben.
Die
Eröffnung am 14. Oktober nahm der inzwischen verstorbene
Hindi-Schriftsteller
Satyanand Hiranand Vatsyayan ("Ajneya") vor.

Ehepaar Pandey
Website der Pandeys
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Kurse und Kulturveranstaltungen
Das "Rückgrat" des Indischen Kulturinstituts sind seine Kurse.
Unterricht wird
in indischen Sprachen, klassischer indischer Musik, klassischem
indischem Tanz
und indischem Kochen erteilt. Die Kurse werden sowohl von Indern bzw.
Inderinnen
als auch von Deutschen sowie Teilnehmerinnen und Teilnehmern anderer
Nationali-tät besucht. Die Mindestteilnehmerzahl liegt bei
drei Personen; auf
Wunsch versucht das Indische Kulturinstitut aber auch, Einzelunterricht
zu
organisieren.
Im Bereich der Sprachen ist das Indische Kulturinstitut am Rashtra
Bhasha Prachar Samiti, Wardha, für Hindi und vom Bharatiya
Bangla
Parishad, Bombay, für Bengali als prüfungsberechtigt
anerkannt.
Ein weiteres wichtiges Arbeitsgebiet sind die
Vorträge, Seminare, Workshops und
anderen Kulturveranstaltungen. Sie ermöglichen die
Auseinandersetzung mit
bestimmten Themen und die Begegnung mit kulturellen Ausdrucksformen,
ohne sich
längerfristig festlegen zu müssen, wie z.B. beim
Besuch eines Kurses. Zweimal
jährlich erscheint das Programm des Indischen Kulturinstituts,
das zumeist einen
Themenschwerpunkt hat.
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Weitere Aktivitäten
Häufig wird das Indische Kulturinstitut als Informationsquelle
in Anspruch
genommen, z.B. bei geplanten Indien-Reisen oder bei Examensarbeiten.
Das
Institut hat mehrfach die Veröffentlichung von
Büchern aus oder über Indien
unterstützt. Auch einige Studienreisen nach Indien wurden
durchgeführt. Vom 2.
bis 20. Oktober 1995 veranstaltet das Institut einen Hindi-Intensivkurs
in
Haridwar (Indien).
Bewährt hat sich die Zusammenarbeit mit anderen
Veranstaltern, z.B. der
Volkshochschule. Auch Schulen nehmen das Indische Kulturinstitut
gelegentlich in
Anspruch, z.B. wenn es um Informationen über den Hinduismus
geht. In der
Bibliothek mit mehreren hundert Bänden ist insbesondere
Literatur über indische
Frauen und über Gandhi zu finden.
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Anfang
Neuer Anfang im "Zentrum am
Bügel"
Im Februar 1995 ist das Indische Kulturinstitut in das neuerrichtete
"Zentrum am
Bügel" umgezogen. Damit hat eine neue Phase seiner Arbeit
begonnen.
Das bisher im Rahmen des Verbandes bi-nationaler Familien und
Partnerschaften, Interessengemeinschaft der mit Ausländern
verheirateten Frauen e.V., erfolgreich arbeitende INDISCHE
KULTURINSTITUT hat sich im August 1998 als selbständiger
Verein neu gegründet.
Finanziert hat das Indische Kulturinstitut seine Aktivitäten
von Anfang an
selbst durch Kurseinnahmen, Eintrittsgelder und Spenden. Wiederholt
wurden seine
Kulturveranstaltungen auch durch das Amt für multikulturelle
Angelegenheiten der
Stadt Frankfurt unterstützt. Das Indische Kulturinstitut hat
keine
hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter; aufgrund des
Engagements aller
Beteiligten ist es trotz seiner vielfältigen
Aktivitäten in den vergangenen Jahren mit geringen Mitteln
ausgekommen.
Interessieren Sie sich für die Arbeit unseres Institutes und möchten uns durch Ihre Mitgliedschaft unterstützen, so finden Sie hier die Satzung und den Aufnahmeantrag:
Satzung
Antrag
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Einige Aktivitäten der
vergangenen zwanzig Jahre
- 15.10.1985
- Das Indische Kulturinstitut nimmt im Rahmen der IAF-
Verband binationaler Familien und Partnerschaften seine
Tätigkeit auf. Die feierliche Eröffnung in der
Mainzer Landstr. 147 nimmt der bekannte Hindi-Autor Shri S.H. Vatsyayan
("Ajneya") vor.
- Okt. 1986
- Gandhi-Ausstellung aus Anlass; der Buchmesse 1986
mit dem Schwerpunkt "Indien"
- Herbst 1987
- Veröffentlichung der Romanübersetzung
"Die gefleck te Kobra" von Mridula Garg
- 1988/89
- Schwerpunktthema: "Die indische Familie"
- Herbst 19989
- Erscheinen der Romanübersetzung "Anaro" und Veran-
staltungen mit der Autorin Manjul Bhagat
- 1989/90
- Schwerpunktthema: "Religion und Gesellschaft in Indien"
- Sommer 1990
- Schwerpunktthema: "Natur und Kultur"
- 1990/91
- Schwerpunktthema: "Götter, Geister und
Dämonen: Volksreligionen in Indien"
- Sommer 1991:
- Schwerpunktthema: "Indien wohin? - Die aktuellen Konflikte
und Wege zu ihrer Lösung"
- 1991/92
- Schwerpunktthema: "Das Wirken Mahatma Gandhis in Ost und
West"
- Sommer 1992
- Schwerpunktthema: "Frauen in Indien"
- Mai 92
- Umzug ins Ökohaus am Westbahnhof. Bei der
Eröffnung tanzen Christine Kreh-Laino und Eduardo Laino Odissi
- 1992/93
- Schwerpunktthema: "Wirtschaftlicher und politischer Wandel
in Indien"
- 1993/94
- Schwerpunktthema: "Indien und der Westen"
- 16. 3.1994
- "Das Lied der Bambusflöte" - Bansuri-Konzert von
G.S. Sachdev
- 27.11.1994
- "Abenddämmerung im Tempel" - Odissi-Abend mit Ch.
Kreh-Laino, Eduardo Laino und Schülerinnen
- 1.10.1994
- Veranstaltung zum 125. Geburtstag M. K. Gandhis
- 5. 2.1995
- Umzug ins "Zentrum am Bügel"
- Sommer 1995
- Schwerpunktthema: "Yoga und Ayurveda"
- 1997/98
04.-07.12.
- Visionen indischer Identität 1947 - 1997 :
Kinematographische Ansichten von Indiens "Multikulturalismus"
Symposion im Kommunalen Kino Frankfurt in Zusammenarbeit mit der
Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung.
- 29. 08 1998
- Gründung des Institutes als
eigenständiger Verein.
- 23.01.99
- Vortrag des in Heidelberg am Institut für Ur- und
Frühgeschichte lehrenden Archäologen Dr. Paul Yule
über
die Vorgeschichte Nordindiens.
- 07. 08.1999
- Feier anlässlich des 75. Geburtstages des
Institutsgründers Dr. I. P. Pandey
- 27. 11.1999
- Goethe und Indien?
Vortrag und Lesung aus Schakuntala von Kalidasa mit Dr. Mehesare, Frau
Dr. Brigitte Schulze und dem Schauspieler Peter Lehmann
- 04.03.2000
- Vortrag über das zeitgenössische Indische
Theater von Habib Tanvir
- 15. 10.2000
- Feier aus Anlass des 15jährigen Bestehens des
Institutes
Präsentation des Indischen Kulturinstituts mit Informationen
und
Sitar-Konzert mit Subroto Roy Chowdhury, Sitar, und Saibal Chatterjee,
Tabla.
- 18.01.2002
- Hinduismus
in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule, in der Vortragsreihe
Gottes-Suche, Weltreligionen im Gespräch
15. 10.2005
Feier aus Anlass des 20jährigen Bestehens des Institutes
... und dazu: Viele andere Vorträge, Konzerte,
Tanzprogramme, Seminare,
Workshops, Kooperationen mit anderen Veranstaltern
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